Geschichten aus dem Leben

Über Freitag den 13., Jim Beam und … ach watt weiß ich, keine Ahnung!

Heute ist ja Freitag der 13. – ein besonders schrecklicher Tag für Menschen, die abergläubisch sind. Ich hab heute im Radio gehört, dass es in Flugzeugen sogar keine Reihe 13 gibt und auch Hotels die Zimmernummer 13 oft überspringen. Das kann ich so gar nicht verstehen, denn für mich bedeutet die Zahl 13 „Glück“. Ich selbst bin an einem 13. geboren, meine Tochter Hanna ebenfalls. Die kleine Ronja ist an einem 31., was ja auch irgendwie fast eine 13 ist.

Das nur mal so als Einstieg und am Rande… 🙂

Ich flüchte mich heute in diesen Blog, weil heute – trotz des Glückstages Freitag der 13. – ein komischer Tag ist. Ich fühle mich heute irgendwie verloren und frustriert. Vielleicht, weil ich derzeit, mehr als sonst, das Schreiben vermisse. Und damit meine ich das Schreiben von meinen Geschichten. Es ist so viel in meinem Kopf das raus will, aber nicht kann. Diese durch die Medikamente ausgelöste Schreibblockade macht mich fertig und das nicht nur, weil ich immer wieder gefragt werde, wie es mit dem zweiten Buch aussieht. Das war auch einer der meist gestellten Fragen am Sonntag, auf dem Lesefest.

Apropos Lesefest…

Ja, ich habe es überlebt. Ich weiß nicht wie, aber ich habe es geschafft. Und mir ist an diesem Tag eine Menge klar geworden … mehr als mir lieb ist und mehr als ich wahrhaben will … unter anderem übrigens auch, dass man tatsächlich vor Angst und Aufregung mit den Zähnen klappern kann.  😯

Für einen kurzen Augenblick hatte ich sogar das Bedürfnis eine Zigarette zu rauchen… und das hatte ich seit 2008 nicht mehr. Ja, am 18. Oktober 2008 habe ich meine letzte Zigarette geraucht. 🙄 Unfassbar, was Aufregung und Angst (und die waren noch durch die Medikamente abgedämpft!) mit Körper und Geist anrichten können. Ich werde es wieder tun – also das Lesen – , aber eine Rampensau werde ich wohl nie …  😀

Mein zweites Buch sieht derzeit übrigens so aus …

TExtausschnittMeine arme allein gelassene Protagonistin hängt da schon seit Monaten rum und kann sich nicht entscheiden, ob sie es sich jetzt selbst besorgen soll oder doch nur Smetanas Moldau hört … oder beides? 😀  Beide Möglichkeiten existieren bereits. Die erste unsittliche Version wurde ohne Nachdenken verfasst, die andere Version nach reiflicher Überlegung gezielt hinterhergeschrieben – gut, schlecht, richtig oder falsch … ?!  Ich kenne die Antwort… 😳

Ich trinke gerade Jim Beam mit Cola, das ist so ekelhaft! 😀

Ja, ich dachte, Jim Beam mit Cola würde das Tor zu meinen anderen Welten wieder öffnen … ich weiß Alkohol ist grundsätzlich keine Lösung … aber was das Lösen einer Schreibblockade betrifft offenbar schon … 😀

Nach Nachfrage bei meinem Arzt, was passiert, wenn ich trotz Pillen „ein bisschen“ Alkohol trinke, war seine Antwort: „Ich kann Ihnen nicht sagen, ob Sie anfangen nackt auf den Tischen zu tanzen … versuchen Sie es doch mal!“ 😀

Das tue ich gerade … es ist aber wirklich nur eine Ausnahme … eine Art Selbstversuch … ich bin nämlich so gar nicht der Typ, der Alkohol trinkt … wenn ich also plötzlich mitten im Satz aufhöre zu schreiben, dann war es das wohl für heute …

Mal sehen, was dabei herauskommt, wenn ich jetzt mal schreibe ohne nachzudenken … einfach irgendetwas … wie bei den Esoterikern, die nennen so was glaube ich Channeling, diese komischen Botschaften aus dem Universum … ich versuche allerdings nur meine Inspirationsquelle aus meinem tiefsten Inneren zu empfangen …

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1

GO!

„Das Zeug schmeckt so scheiße, dass ich nicht einen Schluck nehmen kann ohne mich wie bei einem Krampfanfall zu schütteln“, stöhnte sie und schob das Glas Bourbon weit von sich.

„Und warum trinkst du es dann?“, fragte er und lächelte.

„Ich hege den tiefen Wunsch nach Betäubung …!“

„Betäubung von was?“

„Du stellst zu viele Fragen … !“

„Geh ins Bett!“

„Wir haben erst 22.25 Uhr …!“

„Geh!“

„Aber … „

Scheiße, … es funktioniert nicht! 😥 😥 😥

Ich geh ins Bett , tschö! 🙁

 

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